Ré Soupault – Streifzug nach Basel (SRF Kulturclub)

Basel

Ré Soupault – Streifzug nach Basel (SRF Kulturclub)

Auf diesem Streifzug durch Basel bringen Ihnen Martina Kuoni und Manfred Metzner Ré Soupault auf vielfältige Weise nahe. Nach einem Spaziergang auf Spuren der Künstlerin in der Basler Altstadt und einem Mittagessen folgt ein Gespräch über Ré Soupault, ihre vielfältige Arbeit sowie die Umstände der aktuellen Ausstellung. Nach einer kurzen Kaffeepause besucht die eine Hälfte der Gäste anschliessend die Ausstellung unter Führung von Manfred Metzner, die andere Gruppe hört eine Lesung aus der eben erschienenen Publikation zu Ré Soupaults Zeit in Basel. Nach dem Wechsel der Gruppen endet das Programm gegen 17.15 Uhr.

Konzipiert und organisiert wird der Tag von Martina Kuoni, Germanistin und Literaturvermittlerin.

 

Das Reiseprogramm:

Individuelle An- und Rückreise

10.30 Uhr: Begrüssung Eingang Theater Basel (vis-à-vis vom Tinguely-Brunnen). Spaziergang auf Spuren von Ré Soupault in der Basler Altstadt (Martina Kuoni)

12.30 Uhr: Mittagessen in der italienischen Trattoria Aroma

14.30 Uhr: Gespräch der Ausstellungskuratoren Martina Kuoni und Manfred Metzner

15.15 Uhr: Kaffeepause

15.45 Uhr: Besuch der Ausstelllung/Lesung

ca. 17.15 Uhr: Ende der Veranstaltung

 

Nähere Infos finden Sie hier

 

Anmeldung bis 20. Juli 2021

Pauschalpreis pro Person: CHF 145.– (inkl. Mittagessen und Kaffeepause)

 

Für eine Teilnahme an dieser Veranstaltung ist eine Mitgliedschaft im SRF Kulturclub erforderlich.

Freitag, 20. August 2021, 18.00 Uhr, Basel

Am Fluss – z’Basel an mym Rhy Kopieren

Basel

Am Fluss – z’Basel an mym Rhy

Mitten durch Basel fliesst der Rhein. Sein Knie bestimmt die Ansicht der Stadt, sein Wasser bestimmt deren Alltag. Rheinabwärts von der Papiermühle im St. Albantal bis zum Getreidesilo im Hafen führt der beschauliche Spaziergang, mal am rechten, mal am linken Ufer oder auch auf dem Fluss, vielleicht mit den Füssen im Wasser. Zwischen Buvetten und Rhybadhüsli, Fischergalgen und Parkanlagen begegnen wir Autor/innen, die das Wasser lieb(t)en: Johann Peter Hebel, Adelheid Duvanel, Jürg Federspiel, Werner Lutz und anderen mehr. Wechselnde Gerüche und Geräusche, botanische Entdeckungen, überraschende Aussichten und Einsichten säumen den Weg am Wasser. Gewissermassen als Fangleine oder Köder dient die Literatur: Texte über den Rhein im Speziellen und das Wasser im Allgemeinen, über Fische und Wasserleichen, Matrosen, Brücken und die Sehnsucht nach dem Meer. 
Mit Imbiss und Fährifahrt, Textlektüre und Lesung (11.00 bis 17.30 Uhr)

Datum noch unbestimmt

Frank Wedekind – leidenschaftlich aktuell

Literaturkurs: Frank Wedekind – leidenschaftlich aktuell

Kein Dramatiker seiner Zeit wurde von der Zensur so heftig verfolgt wie Frank Wedekind. In seinen Theaterstücken, Gedichten und satirischen Texten schmähte er den Kaiser wie das sittsame Bürgertum. Seine Leidenschaft, mit der er gegen Tabus anschrieb, vermag uns auch 100 Jahre nach seinem Tod direkt zu erreichen. An den Kursabenden nähern wir uns diesem schillernden Schriftsteller über seine Lebensgeschichte sowie über sein Werk.

 

Bisherige Veranstalter und die Ausschreibung finden Sie hier

 

Datum noch unbestimmt

Heimat – Fremde: Heimisch werden im Schreiben

Lesezirkel: Heimat – Fremde: Heimisch werden im Schreiben

«Heimat – Fremde: Heimisch werden im Schreiben?»

Fünf Bücher, fünf Lebensgeschichten von Menschen, die ihre Heimat verliessen. In der Fremde beginnt das Ringen um die Identität, die Sprache, die Erinnerung. Lassen sich Weggehen und Ankommen überhaupt erzählen? Die Autorinnen Erica Pedretti (*1930 in Nordmähren, heute Tschechien), Ilma Rakusa (*1946 in der Slowakei), Irena Brežná (*1950 in der Tschechoslowakei), Terézia Mora (*1971 in Ungarn) und Dana Grigorcea (*1979 in Rumänien) beantworten diese Frage – vielleicht auch aufgrund ihres unterschiedlichen Alters – auf unterschiedliche Weise.

 

Bücherliste Lesezirkel

Erica Pedretti, «Engste Heimat»

Ilma Rakusa, «Mehr Meer»

Terézia Mora, «Alle Tage»

Irena Brežná «Die undankbare Fremde»

Dana Grigorcea, «Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit»

 

Veranstalter: Aargauer Literaturhaus, Lenzburg

Teilnehmerzahl: max. 17 pro Lesezirkel

Kosten: Fr. 130.– für 5 Abende, inkl. Apéro

Veranstaltungsbeginn:  jeweils um 19.15 Uhr

Anmeldungen: mit dem Stichwort «Lesezirkel A: M. Kuoni» bis 15. Februar 2019 an info@aargauer-literaturhaus.ch oder 062 888 01 40.

 

Mittwoch, 20. März 2019 / Dienstag 21. Mai 2019 / Dienstag, 20. August 2019 / Mittwoch, 25. September 2019 / Dienstag, 12. November 2019

BASEL & LUZERN – Auf Spuren Goethes durch die Schweiz

Basel & Luzern

Auf Spuren Goethes durch die Schweiz

Dreimal bereiste Johann Wolfgang Goethe die Schweiz. Er wanderte über den Furkapass zum Gotthard, durchquerte verschiedene Schluchten, besuchte Zürich, Basel, Schaffhausen, schaukelte im Schiff über den Vierwaldstättersee, und immer schrieb und skizzierte er. In Briefen und Tagebüchern spiegeln sich seine Erlebnisse.
Die Studienreise auf Goethes Spuren durch die Schweiz wurde für eine Gruppe von Goethe-Freunden aus Deutschland konzipiert.

 

Das Programm finden Sie hier

DATUM NOCH UNBESTIMMT

Literatur auf dem Sofa in Luzern

Literatur auf dem Sofa in Luzern

Einführung und Moderation

Der Buchmarkt ist seit vielen Jahren fester Bestandteil des Literaturfests Luzern und Treffpunkt für alle Kulturliebhaber in und um Luzern. Das Literaturfest präsentiert die geschätzten Sofa-Gespräche mit Buch- und Bücher-Menschen aller Art.

 

Moderation: Martina Kuoni.

Kornschütte, Kornmarkt 3, 6004 Luzern

 

Aktuelle Termine siehe Agenda

Rund um die Literaturstadt Basel

Lesezirkel: Rund um die Literaturstadt Basel

Basel ist seit vielen Jahrhunderten eine Stadt der Literatur. In der Zeit der Humanisten, Buch- drucker und Gelehrten vor 500 Jahren blühte Basel richtiggehend auf. Bis heute inspiriert die Stadt Autorinnen und Autoren.
Weshalb also in die Ferne schweifen…..?

 

Seit über 40 Jahren lebt und schreibt Dieter Forte, 1935 in Düsseldorf geboren, in Basel und macht die Stadt in seinem neuesten Buch zum Drehpunkt des Erzählens. Wir wählen als erste Lektüre aber sein 2004 erschienenes Buch Auf der anderen Seite der Welt. Ein junger Mann reist mit Zug und Schiff in ein Sanatorium auf einer entlegenen Nordseeinsel. Die Kranken dort leben gewissermassen im Abseits und geben sich ihren Erinnerungen, Ängsten, Beobachtungen hin.

 

Auch Adelheid Duvanel hat den grössten Teil ihres Lebens in der Region Basel gelebt. Diese verkannte Erzählerin können wir dank der sorgfältigen Ausgabe, die Peter von Matt vor einigen Jahren herausgegeben hat, als eindrückliche, beunruhigende Autorin kennenlernen.

 

Beim dritten Teil wollen wir uns Gedichte von Rainer Brambach, Jürg Federspiel, Marie-Luise Kaschnitz und anderen ansehen – Texte, die in Basel verfasst wurden.

 

Und beim vierten Treffen wollen wir die Idee der Carte blanche beibehalten: Im Gespräch wer- den wir gemeinsam festlegen, womit wir uns zum Abschluss des Kurses beschäftigen wollen.

 

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Datum noch unbestimmt

Wie wir älter werden

Lesezirkel: Wie wir älter werden

Wie alt wir auch sein mögen: Mit jedem Tag werden wir älter. Dieser Tatsache scheinen wir mit zuneh- mendem Alter immer mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Woran liegt das? Was verändert sich mit stei- gender Zahl der Lebensjahre? Woher kommt das Bedürfnis, in seinen Erinnerungen zu den Anfängen des Lebens zurückzukehren?

 

Das Alter nennt man metaphorisch auch den Herbst des Lebens. So wählen wir diese Jahreszeit, um uns mit vier Büchern zum Thema Alter zu beschäftigen. Mit Angelika Waldis‘ Roman Aufräumen wählen wir einen recht turbulenten, heiter-melancholischen Einstieg. Ein Meisterstück über das Altern, das wie eine Frischzellenkur wirke, war in der Presse zu lesen.

 

ln ihrem neuesten Roman Wie wir älter werden, der unserem Kurs den Titel gibt, umkreist Ruth Schweikert die Geschichte mehrerer Generationen zwischen dem Zweiten Weltkrieg bis in unsere Zeit. lm Mittel- punkt dieses Familienromans steht die Frage, wie unser Blick sich im Lauf des Lebens verändert und die Erkenntnis, dass wir im Erzählen unseren Weg durchs Leben finden.

 

Arno Geiger erzählt im Roman Der alte König in seinem Exilvon seinem Vater, dem die Erinnerungen langsam abhanden kommen, dessen Orientierung in der Gegenwart sich auflöst. Es ist ein lebendiges, oft auch komisches Buch über ein Leben, das es immer noch zutiefst wert ist gelebt zu werden und das sich vielleicht nur wenig unterscheidet von dem Leben, das wir alle tagtäglich führen.

 

Einen überaus persönlichen Rückblick auf ihr gelehtes Leben gewährt Silvia Bovenschen im Buch Älter werden. Erzählte Erinnerungen, stets durchsetzt mit Fragen, Kommentaren und Gedankenspielen, erge- ben einen poetischen Bericht über eines derwichtigsten Themen für jeden Menschen.,,… eine Stärkung für Sterbliche“, war in der Presse über das Buch zu lesen.

 

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Datum noch unbestimmt

Robert Walser: „Schreiben ist Spazierengehen auf dem Papier“

Lesezirkel: Robert Walser «Schreiben ist Spazierengehen auf dem Papier»

Der Schweizer Autor Robert Walser (1878 – 1 956) gehört inzwischen zu den grossen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. War er bei seinem Tod weitgehend vergessen, so wuchs seither das Interesse für diesen Autor mit jedem Jahrzehnt. Sein Werk ist mittlerweile vollständig erschlossen. Auch versierte Leserinnen und Le- ser haben oft Respekt davor und wagen sich nicht ohne weiteres an die Lektüre. Der Lesezirkel zu Robert Walser möchte erlebbar machen, wie lustvoll, berührend und einzigartig dieses Werk ist, seien es die Romane, Erzählungen, Gedichte oder die „Prosastückli“.

 

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Briefwechsel

Lesezirkel: Briefwechsel

Literarische Briefwechsel haben ihre eigene Faszination. Es umgibt sie der Nimbus des Authentischen, selbst wenn sie im Blick auf eine Veröffentlichung verfasst wurden. Oft scheinen sie wie die persönliche Begleitmusik zum literarischen Werk. In ihnen spiegelt sich vielerlei: das Gespräch über das eigene Schreiben, Ermutigung ebenso wie scharfe Kritik, der Austausch über gesellschaftliche und persönliche Befindlichkeiten, Wirrnisse um Liebe, Eifersucht, Konkurrenz.

 

Ingeborg Bachmann und Paul Celan kämpfen in ihren Briefen fast zwanzig Jahre lang um die gegenseitige Liebe und Freundschaft. Wiederholt herrscht Schweigen, immer aber wird der Briefwechsel wieder aufgenommen, bis es 1961 endgültig zum Bruch kommt.

 

Der schmale Briefwechsel von Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt dokumentiert eine schwierige Freundschaft. In ihrem Ruhm aneinandergekettet als Doppelgestirn am Schweizer Literaturhimmel, verliert sich der ironisch-neckische Ton des Anfangs zunehmend. Aus dem kollegialen Werkstattgespräch wird Vorwurf und Abrechnung. Dürrenmatts Abschiedsbrief an Frisch besiegelt 1986 den Austausch.

 

Ein Jahrzehnt umfasst die intensive intellektuelle Freundschaft zwischen Christa Wolf und Brigitte Reimann. Die so unterschiedlichen Autorinnen finden sich im Dialog über ganz Persönliches ebenso wie über den Alltag in der DDR. Die gegenseitige Unterstützung, Kritik und Ermunterung endet 1973 mit dem frühen Tod von Brigitte Reimann.

 

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