Vergangene Veranstaltungen

Juni 2021

Ré Soupault

Die Bauhaus-Schülerin Ré Soupault (1901–1996) arbeitete als Experimentalfilmerin, Modeschöpferin, Fotografin und Journalistin. Sie hatte in Weimar, Berlin, Paris, Tunis und New York gelebt, bevor sie 1948, in einer tiefen Krise, nach Basel kam. Hier fing sie ihr Leben noch einmal ganz neu an, als Übersetzerin und Radioessayistin.

Mai 2021

Adelheid Duvanel

Fern von hier (Limmat Verlag, 2021) versammelt erstmals alle Erzählungen der Basler Autorin Adelheid Duvanel (1936–1996). Die kurzen Texte in radikal poetischer Sprache kreisen oft um versehrte Figuren, denen jedoch erstaunliche Kräfte eigen sind. Eine Autorin ist neu zu entdecken.

November 2020

Dieter Forte

1970 feierte Dieter Forte (1935 – 2019) am Basler Theater einen Welterfolg. Fortan lebte er in Basel. Erst der räumliche und zeitliche Abstand erlaubten es ihm, seine Kindheit und Jugend im kriegszerstörten Düsseldorf in einer Romanfolge zu verarbeiten. Forte starb 2019 in Basel.

Oktober 2020

DADA in Basel

Zürich gilt als die Wiege des Dadaismus. Inspiration aber fand Hugo Ball, der Begründer der Bewegung, auch in Basel. Hier gastierte er zusammen mit Emmy Hennings im Varieté, hier faszinierten ihn die Fasnachtstrommeln. Eine Spurensuche vor Ort 104 Jahre nach DADA.

Februar 2020

Erika Burkart

Erika Burkart starb vor 10 Jahren. Die Lyrikerin und Prosaautorin wohnte fast ihr ganzes Leben lang im alten Elternhaus auf dem Kapf im aargauischen Freiamt. Sie liebte die Natur, arbeitete aber als junge Lehrerin eine Zeit lang in der Stadt, nämlich in Basel. Ein Porträt.

Januar 2020

Renée Brand, Niemandsland

Der Roman von Renée Brand (1900 – 1980), 1940 erschienen, 1995 neu aufgelegt, ist erschreckend aktuell. Die Protagonisten, aus Deutschland geflohen, versuchen im Niemandsland an traditionellen Werten der Humanität festzuhalten. Nach dem Studium in Basel emigrierte die deutsche Autorin 1941 in die USA.

Dezember 2019

Jakob Schaffner, Johannes

Der Roman Johannes ist das Hauptwerk von Jakob Schaffner (1875–1944). Er spiegelt die Internats-erfahrung des Basler Autors im Fürsorgeheim in Beuggen auf der deutschen Seite des Rheins. Der Autor kam wegen seiner politischen Haltung in Verruf, das Buch aber bleibt ein Meisterwerk.

November 2019

Elisabeth Gerter

Mit ihren Romanen Schwester Lisa und Die Sticker etabliert sich Elisabeth Gerter in den 1930er Jahren als gesellschafts- und sozialkritische Autorin. Arbeitslosigkeit, soziale Not und die Emanzipation der Frau bleiben ihre literarischen Themen. Sie stirbt 1955 in Riehen.

Oktober 2019

Carl Spitteler

Carl Spitteler, 1845 in Liestal geboren, erhielt vor genau 100 Jahren als bisher einziger Schweizer Autor den Literaturnobelpreis. Ausgezeichnet wurde er für sein Versepos Olympischer Frühling, doch es sind andere Texte, die uns heute noch zu faszinieren vermögen.

Juni 2019

Rhein & Hafen literarisch

Im Basler Rheinhafen riecht es nach Meer. Lastkähne und Lagersilos, Kräne und Kneipen wecken Fernweh und gehören zum literarischen Inventar – und der Rhein natürlich auch. Die Textauswahl reicht von Hansjörg Schneider über Adelheid Duvanel, Dieter Roth u.a. bis zum Fisch-Küchenkalender.

Mai 2019

Leny Bider

Julie Helene Bider aus Langenbruck BL wurde nur 25 Jahre alt. Sie entwarf Mode und führte an der Bahnhofstrasse in Zürich ein Atelier, war Schauspielerin und begleitete ihren Bruder Oskar auf waghalsigen Flügen. Ein Roman von Margrit Schriber porträtiert diese junge, lebensdurstige Frau.

April 2019

Gottfried Keller

In Basel sind eine Strasse und ein Schulhaus nach ihm benannt. In einem vergessenen Gedicht verteidigt er einen Basler Juristen, der als Revoluzzer verunglimpft wird. Gibt es weitere Verbindungen von Gottfried Keller (1819 – 1890), dessen 200. Geburtstag gefeiert wird, zu Basel?

März 2019

Goethe in Basel

1775 macht der junge Goethe in Basel Halt. Er flaniert in der Werthertracht durch die Stadt und lässt sich die berühmte Kunstsammlung zeigen. Nur vier Jahre später führt er seinen Vorgesetzten, Herzog Carl August von Sachsen-Weimar, an diesen Ort. Er stellt ihm ausserdem wichtige Basler Handelsherren vor.

Februar 2019

Else Lasker-Schüler

Über Basel reist Else Lasker-Schüler 1933 in die Schweiz ein. Die 64-Jährige ist auf der Flucht vor den Nationalsozialisten. Doch die angesehene Lyrikerin und Kleist-Preisträgerin ist nicht willkommen. Die Fremdenpolizei nötigt sie 1939 zur definitiven Ausreise.

Januar 2019

Bahnhofsprosa

Eine Stadt mit drei Bahnhöfen – das schlägt sich auch in der Literatur nieder. Ilma Rakusa schreibt über glückliche und traurige Begegnungen am Basler Bahnhof, Kurt Tucholsky denkt am Badischen Bahnhof an den Krieg, andere verführt der Ort zu Texten übers Wegfahren und Heimkehren.

Juni 2018

Anna Grigorjewna Dostojewskaja

Getarnt als Hochzeitsreise war Fjodor Dostojewski mit seiner jungen Braut 1867 vielmehr auf der Flucht vor Gläubigern und der Familie. Anna Grigorjewna führte ein Reisetagebuch, das amüsante und aufschlussreiche Einträge zum Aufenthalt in Basel enthält. Vor 100 Jahren starb Dostojewskis zweite Frau.

Mai 2018

Schwabe Verlag Basel

Kurz nach Erfindung des Buchdrucks gründete Johannes Petri in Basel seine Druckoffizin. Daraus ging der Schwabe Verlag hervor. Seit 1488, also seit 530 Jahren, wird ohne Unterbruch produziert. Die Geschichte des ältesten Druck- und Verlagshauses der Welt ist faszinierend und bewegend zugleich.

April 2018

Friederike Kretzen

Der Roman Schule der Indienfahrer wurde mit dem Schweizer Literaturpreis 2018 ausgezeichnet. Das Buch erzählt vom Aufwachsen in der Nachkriegsgeneration in Westdeutschland – und von der Sehnsucht beim Blick zurück auf jene Zeit. Ein Gespräch mit der Autorin, die seit 35 Jahren in Basel lebt.

März 2018

Regina Ullmann

Rainer Maria Rilke stellte die St. Galler Dichterin Regina Ullmann (1884 – 1961) in seiner Wertschätzung neben Georg Büchner und Matthias Claudius. Andere Berufene sehen in ihr eine Schwester von Robert Walser. Wer war diese Autorin, die im März 1923 in Basel las?

Februar 2018

Fasnacht

Fasnacht in der Literatur: Guido Bachmann schildert eine Fasnachtsapokalypse, Alex Capus beschreibt die böse Fasnacht zu Basel, und Urs Widmer erinnert sich mit Wehmut an den Ändstraich. Bertolt Brechts Theaterstück Fasnachtstotentanz blieb leider Projekt.

Januar 2018

Wolfgang Borchert

Zweifellos ist das Drama Draussen vor der Tür Borcherts berühmtester Text. Sein eigentliches Vermächtnis aber ist der Friedensappell Dann gibt es nur eins! Er hat ihn 1947 kurz vor seinem Tod im Basler Claraspital verfasst.

Dezember 2017

Rainer Maria Rilke in Basel

In den Jahren 1919/1920 hielt sich Rilke wiederholt in Basel auf. Er gab Lesungen, war bei wohlhabenden Familien zu Gast und schloss Freundschaften in manche Richtungen: so nahm er an spiritistischen Sitzungen im Wenkenhof in Riehen ebenso teil wie an einem Atelierfest von Niklaus Stoecklin.

November 2017

Flandrina von Salis

Die Bündner Lyrikerin (1923-2017) war eine Pionierin des deutschsprachigen Haiku. Der Buchsbaumgarten ist eine Hymne auf diese japanische Gedichtform wie auf den elterlichen Schlossgarten Bothmar in Malans. Ihr Bezug zu Basel? Sie war 25 Jahre lang die Privatsekretärin des Dirigenten Paul Sacher.

Oktober 2017

Hermann Kesten

Hermann Kesten (1900–1996) ist ein Monument der deutschen Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts. Die letzten Jahre seines wechselvollen Lebens verbrachte er in Basel. Albert M. Debrunner lernte ihn kennen und hat die erste Biographie über Kesten geschrieben. Sie liest sich wie ein Roman.

Juni 2017

Emma & Georg Herwegh

Ein Gedicht auf die Freiheit stand am Beginn ihrer Liebe. Emma & Georg Herwegh kämpften mit Feder und Pistole auf der Strasse und im Salon. Die Revolution war ihr gemeinsames Anliegen, das Exil – u.a. in Liestal – die Folge. Am 200. Geburtstag wird an das Paar erinnert.

April 2017

Frühling in Basel

Wenn in Basel der Frühling besungen wird, sind neben lyrischen auch aufmüpfige, heimatselige oder verträumte Töne zu vernehmen. Eine Einstimmung auf die Jahreszeit mit Texten von Werner Lutz, Ingeborg Kaiser, Dieter Fringeli, Siegfried Lang und anderen.

März 2017

Marco Polos Koffer

Rainer Brambach und Jürg Federspiel haben nicht nur zusammen getrunken, sondern auch gedichtet. Den Regeln eines Kinderspiels folgend schrieben sie gemeinsam Gedichte, Balladen und Geschichten. Diese erschienen 1968 unter dem Titel Marco Polos Koffer.

Februar 2017

Elisabeth Gerter

Mit ihren Romanen Schwester Lisa und Die Sticker etabliert sich Elisabeth Gerter in den 1930er Jahren als gesellschafts- und sozialkritische Autorin. Arbeitslosigkeit, soziale Not und die Emanzipation der Frau bleiben ihre literarischen Themen. Sie stirbt 1955 in Riehen.

Januar 2017

Ulrich Becher

Murmeljagd heisst der fulminante Roman von Ulrich Becher, der zum grossen Teil im Engadin spielt. Aus Berlin flieht der deutsch-jüdische Autor 1933 über Österreich nach Übersee. Ab 1954 lebt er bis zu seinem Tod 1990 als «Dauergast» in Basel.

Dezember 2016

Erasmus von Rotterdam

Basel feiert die Drucklegung des «Novum Instrumentum» vor 500 Jahren – Erasmus ist in aller Munde. Doch wer kennt seine Texte? Eine Annäherung an den berühmten Humanisten über die Lektüre einiger Perlen aus seinem Werk.

November 2016

Lore Berger

Ein einziges Buch nur hält die Erinnerung an Lore Berger (1921 – 1943) wach. Ihr Roman Der barmherzige Hügel erschien kurz nach ihrem Tod. Selten verbinden sich Literatur und Leben auf so verstörende Weise wie in diesem Buch.

Oktober 2016

Heiner Koechlin

Vor 20 Jahren starb Heiner Koechlin. Sein Antiquariat am Spalenberg trägt noch immer seinen Namen. Wer war dieser Basler, der sein Leben lang für soziale Anliegen kämpfte, alle Vorlesungen von Karl Jaspers besuchte und Albert Camus nach Basel holen wollte?

Juni 2016

Auf der Durchreise

Unterwegs in die Berge oder in den Süden ist Basel seit jeher Etappenort. Unterschiedlich freundlich sind die Zeugnisse der Reisenden, die hier Halt machten: Heinrich von Kleist, Jean-Jacques Rousseau, Fjodor Dostojewski, Annette Kolb und andere mehr kommen zu Wort.

Mai 2016

Adelheid Duvanel

Die Basler Autorin, deren Werk mit demjenigen von Robert Walser und Regina Ullmann verglichen wird, starb vor 20 Jahren. Ihre Prosaminiaturen und Erzählungen um meist versehrte Figuren gilt es weiterhin zu entdecken.

April 2016

DADA in Basel

100 Jahre DADA – auch in Basel. Hugo Ball und Emmy Hennings, Hans Arp, die Tänzerin Katja Wulff und nicht zuletzt Jean Tinguely legten dadaistische Spuren in Basel. Und Kurt Schwitters trug sein berühmtes Gedicht An Anna Blume in einer Basler Villa vor.

März 2016

50 Jahre Frauenstimmrecht in Basel

Frauenrechtlerinnen wie Meta von Salis und Iris von Roten, streikende Lehrerinnen und mutige Pfarrerinnen machten es möglich: Der Kanton Basel-Stadt gehörte zu den ersten Kantonen, die das Frauenstimmrecht einführten.

Februar 2016

Fasnacht

Fasnacht in der Literatur: Guido Bachmann schildert eine Fasnachtsapokalypse, Alex Capus beschreibt die böse Fasnacht zu Basel. Und Bertolt Brecht arbeitete nach seinem ersten Morgestraich an einem Theaterstück Fasnachtstotentanz – leider blieb es Projekt.

Januar 2016

Rainer Brambach

Rainer Brambach, 1917 in Basel geboren, war Maler, Gärtner, Torfstecher, als er Günter Eich kennen lernte und seine ersten Gedichte schrieb. Seine Lyrik lebt von einem sinnlichen, direkten Bezug zur Natur und einer unprätentiösen Sprache.

Dezember 2015

Das Bichtigerhus – wo sich Schriftsteller, Künstlerinnen und Verliebte die Klinke in die Hand gaben

Im gotischen Pfarrhaus des ehemaligen Klingental-Klosters kreuzten sich vor 100 Jahren die Wege verschiedenster Persönlichkeiten: Hermann Hesse warb bei seinen späteren Schwiegereltern Theo und Lisa Wenger um deren Tochter Ruth. Auch Cécile Ines Loos und Meret Oppenheim gingen hier ein und aus – und alle hatten persönlich miteinander zu tun.

November 2015

Werner Lutz – Ich brauche dieses Leben

Unter diesem Titel legte Werner Lutz mit 50 Jahren seinen Erstling vor. Seither brauchen wir seine Gedichte. Sie erschliessen uns in knappen Worten die Welt, lenken unseren Blick, öffnen unser Herz. In diesem Herbst feiert der Dichter und Maler seinen 85. Geburtstag.

Oktober 2015

Die Welt der Thea Sternheim

Thea Sternheim (1883-1971) liess sich mit 80 Jahren in Basel nieder. Ein turbulentes Leben zwischen Luxus und Armut, in verschiedenen Ländern und im Exil, lag hinter ihr. In ihren faszinierenden Tagebüchern spiegeln sich die persönlichen wie die zeitgeschichtlichen Katastrophen ihres Jahrhunderts – und auch der Basler Alltag ihrer letzten acht Lebensjahre.

Lesezirkel: Familie

Basel

Lesezirkel: Familie

Vier Bücher – vier Varianten zum Thema Familie. Bleiben oder weggehen? Einen Neuanfang wagen? Dem persönlichen Glück oder der moralischen Verantwortung folgen? Die Figuren dieser aktuellen Romane treiben die gleichen Fragen um, die in der Literatur immer wieder aufs Neue verhandelt werden. Zum Aufbruch in etwas Unbekanntes gehört die Gegenbewegung: das Zurückgeworfen-Werden auf sich selbst, die Befragung des eigenen Weges. In den vier Büchern begegnen wir mindestens so vielen Fragen wie Antworten und damit viel Stoff für den Austausch im Gespräch.

 

Näher Infos finden Sie hier

 

Literaturangaben:

16. August 2021 – Pascale Kramer. Eine Familie. Rotpunktverlag (Hardcover), 2019, 192 Seiten

13. September 2021 – Marie-Hélène Lafon. Die Annonce. Rotpunktverlag (Hardcover), 2020, 176 Seiten

11. Oktober 2021 – Judith Hermann. Daheim. S. Fischer (Hardcover), 2021, 192 Seiten

15. November 2021 – Anne Weber. Annette, ein Heldinnenepos. Verlag Matthes & Seitz 2020 (keine TB-Ausgabe), 208 Seiten

 

Ort: Literaturhaus Basel
Leitung: Martina Kuoni, Germanistin und Literaturvermittlerin, Basel

 

Kosten: für Mitglieder von LiteraturBasel* CHF 120.-, für Nichtmitglieder CHF 160.-

Anmeldung: Über das Anmeldeformular des Literaturhaus Basel, über info@literaturhaus-basel.ch oder unter +41 (0)61 261 29 50

Anmeldeschluss: Sonntag, 25. Juli 2021 → Ihre Anmeldung ist verbindlich.

Montag, 16. August / 13. September / 11. Oktober / 15. November 2021, 19.00 – 21.00 Uhr, Literaturhaus Basel

Ré Soupault – Streifzug nach Basel (SRF Kulturclub)

Basel

Ré Soupault – Streifzug nach Basel (SRF Kulturclub)

Auf diesem Streifzug durch Basel bringen Ihnen Martina Kuoni und Manfred Metzner Ré Soupault auf vielfältige Weise nahe. Nach einem Spaziergang auf Spuren der Künstlerin in der Basler Altstadt und einem Mittagessen folgt ein Gespräch über Ré Soupault, ihre vielfältige Arbeit sowie die Umstände der aktuellen Ausstellung. Nach einer kurzen Kaffeepause besucht die eine Hälfte der Gäste anschliessend die Ausstellung unter Führung von Manfred Metzner, die andere Gruppe hört eine Lesung aus der eben erschienenen Publikation zu Ré Soupaults Zeit in Basel. Nach dem Wechsel der Gruppen endet das Programm gegen 17.15 Uhr.

Konzipiert und organisiert wird der Tag von Martina Kuoni, Germanistin und Literaturvermittlerin.

 

Das Reiseprogramm:

Individuelle An- und Rückreise

10.30 Uhr: Begrüssung Eingang Theater Basel (vis-à-vis vom Tinguely-Brunnen). Spaziergang auf Spuren von Ré Soupault in der Basler Altstadt (Martina Kuoni)

12.30 Uhr: Mittagessen in der italienischen Trattoria Aroma

14.30 Uhr: Gespräch der Ausstellungskuratoren Martina Kuoni und Manfred Metzner

15.15 Uhr: Kaffeepause

15.45 Uhr: Besuch der Ausstelllung/Lesung

ca. 17.15 Uhr: Ende der Veranstaltung

 

Nähere Infos finden Sie hier

 

Anmeldung bis 20. Juli 2021

Pauschalpreis pro Person: CHF 145.– (inkl. Mittagessen und Kaffeepause)

 

Für eine Teilnahme an dieser Veranstaltung ist eine Mitgliedschaft im SRF Kulturclub erforderlich.

Freitag, 20. August 2021, 18.00 Uhr, Basel

Am Fluss – z’Basel an mym Rhy Kopieren

Basel

Am Fluss – z’Basel an mym Rhy

Mitten durch Basel fliesst der Rhein. Sein Knie bestimmt die Ansicht der Stadt, sein Wasser bestimmt deren Alltag. Rheinabwärts von der Papiermühle im St. Albantal bis zum Getreidesilo im Hafen führt der beschauliche Spaziergang, mal am rechten, mal am linken Ufer oder auch auf dem Fluss, vielleicht mit den Füssen im Wasser. Zwischen Buvetten und Rhybadhüsli, Fischergalgen und Parkanlagen begegnen wir Autor/innen, die das Wasser lieb(t)en: Johann Peter Hebel, Adelheid Duvanel, Jürg Federspiel, Werner Lutz und anderen mehr. Wechselnde Gerüche und Geräusche, botanische Entdeckungen, überraschende Aussichten und Einsichten säumen den Weg am Wasser. Gewissermassen als Fangleine oder Köder dient die Literatur: Texte über den Rhein im Speziellen und das Wasser im Allgemeinen, über Fische und Wasserleichen, Matrosen, Brücken und die Sehnsucht nach dem Meer. 
Mit Imbiss und Fährifahrt, Textlektüre und Lesung (11.00 bis 17.30 Uhr)

Datum noch unbestimmt

Am Fluss – z’Basel an mym Rhy

Basel

Am Fluss – z’Basel an mym Rhy

Mitten durch Basel fliesst der Rhein. Sein Knie bestimmt die Ansicht der Stadt, sein Wasser bestimmt deren Alltag. Rheinabwärts von der Papiermühle im St. Albantal bis zum Getreidesilo im Hafen führt der beschauliche Spaziergang, mal am rechten, mal am linken Ufer oder auch auf dem Fluss, vielleicht mit den Füssen im Wasser. Zwischen Buvetten und Rhybadhüsli, Fischergalgen und Parkanlagen begegnen wir Autor/innen, die das Wasser lieb(t)en: Johann Peter Hebel, Adelheid Duvanel, Jürg Federspiel, Werner Lutz und anderen mehr. Wechselnde Gerüche und Geräusche, botanische Entdeckungen, überraschende Aussichten und Einsichten säumen den Weg am Wasser. Gewissermassen als Fangleine oder Köder dient die Literatur: Texte über den Rhein im Speziellen und das Wasser im Allgemeinen, über Fische und Wasserleichen, Matrosen, Brücken und die Sehnsucht nach dem Meer. 
Mit Imbiss und Fährifahrt, Textlektüre und Lesung (11.00 bis 17.30 Uhr)

Datum noch unbestimmt

DADA in Basel

Basel

DADA in Basel

Zürich gilt als die Wiege des Dadaismus. Inspiration aber fand Hugo Ball, der Begründer der Bewegung, in Basel. Hier gastierte er zusammen mit Emmy Hennings und dem Maxim-Ensemble im Basler Varieté-Restaurant Glock. Hier faszinierten ihn die Basler Fasnachtstrommeln. Kurt Schwitters wiederum erläuterte anhand von MERZ in einer Villa auf dem Bruderholz sein dadaistisches Weltbild. Zum Auftakt trug er sein berühmtes Gedicht An Anna Blume vor. Eine dadaistische Spurensuche 104 Jahre nach DADA.

 

Die Idee zu diesem Rundgang verdanke ich – wie viele weitere Inspirationen – folgendem Buch: Albert M. Debrunner: Literarische Spaziergänge durch Basel. Huber Verlag Frauenfeld, 2011, insbesondere “Dort lint es Böck, dort beint es Hol – Dada Basel”, S. 97 – 110.

DATUM NOCH UNBESTIMMT

Dauer: 1.5 Stunden - Kosten: CHF 35.– Der Treffpunkt wird bei der Anmeldung bekannt gegeben.

Thea Sternheim und ihre Welt

Basel

Thea Sternheim und ihre Welt

Mit 80 Jahren liess sich die Schriftstellerin Thea Sternheim 1963 in Basel nieder. Hinter ihr lag ein wechselvolles Leben in Deutschland, Belgien und in Paris. In ihren Tagebüchern und der weit verzweigten Korrespondenz spiegeln sich die persönlichen und gesellschaftlichen Katastrophen des 20. Jahrhunderts. In Basel ging sie gerne ins Kino, traf junge Männer zum Abendessen im Braunen Mutz oder las Zeitung im Café Huguenin. Hin und wieder besuchte sie auch die Komödie, wo sie sich über unpassende Inszenierungen von Stücken ihres früheren Ehemanns Carl Sternheim ärgerte.
 Auf dem Spaziergang zu einigen dieser Orte lernen wir eine Autorin kennen, die mit Klarheit und wachem Geist die Katastrophen ihres Jahrhunderts erkannte und festhielt.

DATUM NOCH UNBESTIMMT

Dauer: 1.5 Stunden - Kosten: CHF 35.– Der Treffpunkt wird bei der Anmeldung bekannt gegeben.

Russische Reisende

Basel

Russische Reisende

Russische Reisende machten gerne in Basel Halt. Sie liessen sich wie Fjodor Dostojewski von Holbeins Gemälden in Bann ziehen, hielten wie Lenin politische Brandreden oder bauten wie Andrej Belyj an Rudolf Steiners erstem Goetheanum mit. Nikolai Karamsin bemerkte in seinem Tagebuch, dass die Frauenzimmer hier sehr hässlich seien. Komplimente und kritische Äusserungen zu Basel halten sich die Waage.

Datum noch unbestimmt

Dauer: 1.5 Stunden - Kosten: CHF 35.– Der Treffpunkt wird bei der Anmeldung bekannt gegeben.

Hotelzimmer als Schreibstuben

Basel

Hotelzimmer als Schreibstuben

Ob schön oder schäbig: Oft scheinen Hotelzimmer künstlerisches Tun zu befördern. Im vornehmen Hotel Les Trois Rois ist die Gästeliste der berühmten Schriftsteller besonders lang. Für Thomas und Katia Mann war das Hotel die einzig passende Adresse, für Annette Kolb ein luxuriöses Ereignis. Eifriger geschrieben als hier wurde aber im Hotel Krafft, im Café Schiesser oder im Singerhaus. Rundgang zu ausgesuchten Hotels, Gaststätten und Cafés – selbstverständlich mit Einkehr.

SONNTAG, 9. MAI 2021, 17.00 / SAMSTAG, 30. OKTOBER 2021, 16.00

Dauer: 1.5 Stunden - Kosten: CHF 35.– Der Treffpunkt wird bei der Anmeldung bekannt gegeben.

Stadt an der Grenze

Basel

Stadt an der Grenze

“Je nachdem, wie der Wind weht, hört man die Glocken von Basel oder die Schüsse im Elsass” (Hilde Ziegler). Die Lage Basels im Dreiländereck bedeutete zu gewissen Zeiten für viele Gefahr, für manche Rettung. Diese Grenzsituation findet noch in der jüngsten Literatur ihren Niederschlag, etwa bei Urs Widmer oder Hilde Ziegler. Der vehemente Kriegsgegner Wolfgang Borchert starb in den 1940er Jahren in Basel. Zur selben Zeit frönten die nationalsozialistischen Auslandorganisationen im „Deutschen Heim“, heute Sitz des Vorstadttheaters, ihrem unseligen Tun. Spaziergang zu denkwürdigen (Literatur)stätten.

Datum noch unbestimmt

Dauer: 1.5 Stunden - Kosten: CHF 35.– Der Treffpunkt wird bei der Anmeldung bekannt gegeben.