Literaturzirkel: Schreiben gegen Krankheit und Angst

Liestal

Literaturzirkel 2022: Schreiben gegen Krankheit und Angst

Angst, Krankheit und Sterben gehören ebenso sehr zum Leben wie deren Gegenpol. Das erste Buch führt auf eher amüsante Weise ins Thema ein. Die nachfolgenden Texte schildern lange, schwierige, schmerzhafte Prozesse aus sehr persönlicher Sicht.

 

Näher Infos finden Sie hier.

 

Daten und Literaturangaben:

Hermann Hesse, Kurgast, Suhrkamp TB (oder andere Ausgabe), 2015, 150 Seiten

Hanns-Josef Ortheil, Ombra, Luchterhand Literaturverlag, 2021 (keine TB-Ausgabe), 300 Seiten

Joan Didion, Das Jahr magischen Denkens, Aus dem Amerikanischen von Antje Rávic Strubel, Ullstein Taschenbuch Verlag, 2021, 250 Seiten

Gabriele von Arnim, Das Leben ist ein vorübergehender Zustand, Rowohlt Verlag, 2021 (keine TB-Ausgabe), 240 Seiten

 

Ort: Restaurant Falken, Rheinstrasse 21, 1. OG, 4410 Liestal
Leitung: Martina Kuoni, Germanistin und Literaturvermittlerin, Basel

 

Kosten: für Mitglieder CHF 140.-, für Nichtmitglieder CHF 160.- (max. 15 Pers.)

Anmeldung an:  frauenplus Baselland, Liestal / E-Mail: baselland@frauenplus.ch / Telefon: 061 921 60 20

Anmeldeschluss: Mittwoch, 31. August 2022 → Ihre Anmeldung ist verbindlich.

Datum noch unbestimmt

DIESER LITERATURZIRKEL MUSSTE LEIDER AUSFALLEN

Lebendige Lyrik

Basel

LEBENDIGE LYRIK

Die Poesie in Basel lebt – hier und heute. Und manchmal genau dort, wo man sie nicht vermuten würde. Gedichte kommen aus Automaten und laufen über das Poesietelefon. Im Kannenfeldpark steht (mittlerweile der zweite) Baum der Poesie. Im «Büro für Problem» [sic!] werden literarische Kurzwerke in Handarbeit gedruckt. Und zweimal im Jahr – am Tag der Poesie und zum Internationalen Lyrikfestival Basel – wird Lyrik in dieser Stadt ganz gross gefeiert. Ein Rundgang im Grünen, der zum Verweilen einlädt.

SONNTAG, 19. JUNI 2022, 17.00 / SONNTAG, 25. SEPTEMBER 2022, 11.00

Dauer: 1-1.5 Stunden - Kosten: CHF 35.– Der Treffpunkt wird bei der Anmeldung bekannt gegeben.

Vergangene Veranstaltungen

Juni 2022

300 Jahre Hôtel Bodenhaus Splügen – die Gästebücher als Spiegel der Zeit

Die zehn erhaltenen Gästebücher des Hôtel Bodenhaus in Splügen sind der kulturhistorische Schatz des Hauses. Seit 1828 erzählen sie die aufregende Geschichte des Reisens. Bereits vor 200 Jahren überquerten Adlige, Gelehrte, Privatiers und ganze Familien die Ozeane und die Alpen. Wir erfahren Namen, Stand, Herkunftsort und Reiseziel der Gäste – und lesen häufig persönliche Empfehlungen oder auch Warnungen an andere Reisende. Unter den Tausenden von Gästen finden sich gekrönte Häupter und Adlige ebenso wie Philosophen, Musiker, Maler, Naturwissenschaftler und Dichter. Die vermutlich ältesten Gästebücher des Kantons bieten „eine packende Reise durch die europäische Kulturgeschichte“ (Kurt Wanner).

Mai 2022

«Verrückt nach Angelika Kauffmann» – ein Porträt

In Chur geboren, war Angelika Kauffmann (1741–1807) die bedeutendste europäische Künstlerin ihrer Zeit. Sie wirkte vor allem in Italien und England und starb in Rom. Ihre zu jener Zeit beispiellose Karriere als Frau brachte sie zu Ruhm und Reichtum. Die kluge, sehr gut vernetzte Geschäftsfrau eröffnete in Rom eines der bestbesuchten Ateliers. Goethe besuchte sie ebenso wie Johann Gottfried Herder. Briefe an Zeitgenossen, an befreundete Künstlerinnen sowie geschäftliche und familiäre Korrespondenz zeigen eine eher selten beleuchtete Seite der Künstlerin. Anlass der Veranstaltung ist die Schenkung von 17 Gemälden an das Bündner Kunstmuseum.

April 2022

Mit Stift und Skalpell – schreibende Ärzte

Unter den Schriftstellern gibt es auffallend viele Ärzte. Liefert die Arbeit als Arzt Anregungen und Stoff für die dichterische Produktion, während Schreiben das ärztliche Einfühlungsvermögen stärkt? Bilden Medizin und Literatur also eine perfekte Symbiose?
Arthur Conan Doyle begann zu schreiben, um sein kärgliches Einkommen als Arzt aufzubessern. Seine Geschichten um Sherlock Holmes machten ihn tatsächlich zum reichen Mann. Kaum je allerdings waren es pekuniäre Gründe, die Ärzte zum Stift greifen liessen: sowohl Schriftsteller wie Mediziner sind Fachleute für menschliches Leiden. Beides – Literatur schreiben und Kranke behandeln – pflegten Gottfried Benn, Alfred Döblin, Anton Tschechow und andere mehr. In unserer Zeit ist Melitta Breznik vielleicht die bekannteste Autorin, die beide Berufe verbindet. Gibt es eine Verwandtschaft von Praktizieren und Schreiben? Was verbindet Ärztin und Schriftsteller?

Juli 2021

Erika Burkart

Erika Burkart starb vor 10 Jahren. Die Lyrikerin und Prosaautorin wohnte fast ihr ganzes Leben lang im alten Elternhaus auf dem Kapf im aargauischen Freiamt. Sie liebte die Natur, arbeitete aber als junge Lehrerin eine Zeit lang in der Stadt, nämlich in Basel. Ein Porträt.

März 2021

Else Lasker-Schüler

Als die jüdische Autorin Else Lasker-Schüler (1869 – 1945) 1933 Zuflucht in der Schweiz suchte, konnte sie auf Bekanntschaften und Unterstützung zählen: bereits 1917 hatte sie für ihren tuberkulosekranken Sohn eine Heilstätte gesucht. Paul hielt sich in den folgenden Jahren in Kreuzlingen, Kilchberg, Locarno und Luzern auf. Im Frühjahr 1927 besuchte Else Lasker-Schüler ihren Sohn in Davos. In grosser Geldnot versuchte sie, selbstgemalte Bilder an Kunstliebhaber zu verkaufen. Die Veröffentlichung ihrer Erzählung «Der Uhu» im August 1927 in der «Davoser Revue» verschaffte ihr eine kleine Einkunft. Am Ende desselben Jahres starb Paul in Berlin, kurz nach seinem 28. Geburtstag. Else Lasker-Schüler erhielt trotz ihrer langjährigen Verbindungen in die Schweiz keine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung. Nach einer Reise nach Palästina wurde ihr 1939 die Wiedereinreise in die Schweiz verweigert. Ein Porträt der Dichterin.

2020

Ausfall aller Veranstaltungen von Literatur am Mittag aufgrund der Pandemie

Juni 2019

Davos – Schwindsucht & Schreiblust

Um 1870 schlug die Geburtsstunde des Kurortes Davos. Mit Werbesprüchen wie «Davos, das neue Mekka der Schwindsüchtigen» lockte man Kranke aus den europäischen Grossstädten in die Bergidylle. Die Patienten lagen auf den Terrassen der Hotel- und Sanatoriumsgebäude, inhalierten saubere Bergluft und warteten auf ihre Genesung – oder auf den Tod. Manche nutzten die Zeit für Abenteuer und Amouren, andere zum Schreiben: Hugo Marti verfasste sein «Davoser Stundenbuch», Else Lasker-Schüler besuchte ihren kranken Sohn Paul vor Ort, Klabund schrieb die Erzählung «Die Krankheit», der Surrealist Paul Eluard aus Paris wurde hier zum Dichter. Erwin Poeschel und seine Frau beherbergten die internationale Gästeschar in ihrer „Pension Stolzenfels“. Ein Ausflug in die vielfältige Davoser Literaturlandschaft.

Mai 2019

Carl Spitteler – der Schweizer Literaturnobelpreisträger

Welchen Weg wäre Carl Spitteler (1845 – 1924) gegangen, hätte er nach Abschluss des Theologiestudiums die Pfarrstelle in Langwies im Schanfigg angenommen? Kurzfristig sagte er ab und liess sich stattdessen in St. Petersburg als Hauslehrer anstellen. Acht Jahre später kehrte er in die Schweiz zurück. Als Journalist, Lehrer und Autor verdiente er seinen Lebensunterhalt, bis er sich dank der Heirat mit einer reichen Holländerin in Luzern ganz dem Schreiben widmen konnte. Dass es mehrere Anläufe brauchte, bis ihm der Literaturnobelpreis für das Jahr 1919 zugesprochen wurde, lag auch an seiner politischen Haltung während des Ersten Weltkriegs. Eine Annäherung an den einzigen Schweizer Nobelpreisträger für Literatur.

März 2019

Regina Ullmann – ein Porträt

«Ich lebe vom Schneidern, vom Beeren- und Schwämmesuchen und vom Schreiben.» Dies hält Regina Ullmann (1884 – 1961) in einer unveröffentlichten Notiz fest. Rainer Maria Rilke stellte die St. Galler Dichterin in seiner Wertschätzung neben Georg Büchner und Matthias Claudius. Andere Berufene sehen in ihr eine Gesinnungsschwester von Robert Walser. Wer war diese Autorin, die in jungen Jahren in der Münchner Bohème für Aufsehen sorgte, zwei uneheliche Kinder hatte, 1933 aufgrund ihrer jüdischen Herkunft Deutschland verlassen musste, zeitlebens Unterstützung bei Mäzenen fand und ihre letzten beiden Jahrzehnte in einem katholischen Hospiz in St. Gallen lebte?

Juni 2018

Erica Pedretti – Autorin & Künstlerin

Geboren 1930 im tschechischen Mähren, kam Erica Pedretti 1945 als Flüchtlingskind in die Schweiz. Ohne Aufenthaltbewilligung jedoch war auch hier kein Bleiben. Erst durch die Heirat erlangte Pedretti formal, auf dem Papier, eine neue Heimat. Seit 1970 veröffentlicht die Autorin Romane und Erzählungen, in denen eindringlich und subtil eigene Erfahrungen beleuchtet werden: Fremdheit, Selbstbehauptung, Erinnern. Mit ihren ersten Texten schon zeigte sie sich als radikal moderne Schriftstellerin. Ihr Erzählen in Bruchstücken, in traumhaften Sequenzen, in einer glasklaren Sprache spiegelt die Erfahrungen eines bewegten Lebens.

Mai 2018

Malancuneia – Texte zum Bündner Heimweh

Malancuneia ist rätoromanisch und bedeutet Heimweh. Das klangvolle Wort benennt ein Leiden, das in Graubünden, ja in der Schweiz als Volkskrankheit galt. «Bildergalerie der Heimwehkranken. Ein Lesebuch für Leidende»: unter diesen Titel stellte um 1800 Ulysses von Salis-Marschlins seine Lebensbetrachtungen. Wirtschaftliche Not, aber auch Fernweh und Abenteuerlust setzten Menschen schon immer in Bewegung. Die Sehnsucht nach der Heimat mündete immer wieder in literarische Zeugnisse von grosser Strahlkraft. Texte von Simon Lemnius bis zu Luisa Famos bezeugen dies.

März 2018

Flurin Spescha – ein Porträt

Poetisch und polemisch, humorvoll und ironisch: die Texte von Flurin Spescha (1958 – 2000) haben ihre Anziehung bewahrt. 1986 erschien sein erster Roman «Das Gewicht der Hügel», eine Reise in die eigene Kindheit und Jugend in Domat/Ems. Aufgewachsen in diesem zweisprachigen Dorf, nutzte Spescha den erweiterten Denkraum und schlug Brücken von der einen in die andere Sprache, nicht nur als Übersetzer. Er veröffentlichte 1993 den ersten Roman in Rumantsch Grischun und verärgerte damit die Sprachfundamentalisten. Dieses Jahr wäre Flurin Spescha 60 Jahre alt geworden; zu früh ist diese kluge Stimme verstummt.

September 2017

Auf der Durchreise

«Wild und furchtbar raste der Rhein…» – nicht etwa durch die Viamala oder die Versamer Schlucht, sondern durch die Bündner Herrschaft. Mag sein, dass James Fenimore Cooper, der spätere Autor der Lederstrumpf-Erzählungen, einen Hang zur Dramatik hatte. Der Amerikaner war 1828 einer der ersten Literaten von Weltruf, der Graubünden bereiste. Viele folgten ihm und passierten Chur: Hans Christian Andersen, Theodor Fontane, Friedrich Nietzsche, Erika Mann und andere mehr – ein Ausflug in literarische Reiseerinnerungen.

Juni 2017

Ingeborg Bachmann im Engadin

Ingeborg Bachmann (1926 – 1973) gehört nicht zu den Gästen des Engadins, die über das Hochtal geschrieben haben. Durch Max Frisch lernt sie es kennen. Nach der Trennung von Frisch besucht sie St. Moritz allein zu Behandlungs- und Erholungszwecken. Im März 1969 nutzen Bachmann und ihr Verleger Siegfried Unseld (Suhrkamp Verlag) den Aufenthalt in St. Moritz zu Besprechungen. Und Bachmann hält eine öffentliche Lesung. Eine Spurensuche zu Ingeborg Bachmann und ihr Nahestehenden im Engadin.

Mai 2017

Andreas Walser – Briefe und Texte

Die Intensität, mit der sich Andreas Walser (1908 – 1930) rauschhaft der Kunst hingab, spiegelt sich in seinen Briefen. Aus Paris schreibt er an Künstlerfreunde wie Ernst Ludwig Kirchner und Augusto Giacometti, an die Familie und an seine Vertraute Bärby Hunger. Euphorie und Verzweiflung, Begeisterung und Erschöpfung sprechen aus den Briefen. Walser schreibt Gedichte, Prosatexte und versucht sich in literarischen Übersetzungen. Eine Begegnung mit dem Vielbegabten über seine Texte.

Dezember 2016

Ulrich Becher – Murmeljagd

Auf Skiern flüchtet 1938 der Wiener Journalist Albert Trebla vom Montafon über die Silvretta ins Engadin. Der Romanheld entkommt dem Dritten Reich, findet aber in der Schweizer Bergwelt keine echte Zuflucht. Er fühlt sich – zusätzlich – durch eine Serie rätselhafter Todesfälle bedroht und in die Enge getrieben. Ulrich Becher veröffentlichte 1969 diesen grossen Roman über Vertreibung und Exil. Darin ist das Oberengadin Hauptschauplatz, und seine Bewohner tauchen als originelle Protagonisten auf.

November 2016

Vom Gehen in der Literatur

Beim Gehen kommen Körper und Geist in Bewegung. Schon die antiken Philosophen entwickelten ihre Ideen während stundenlangen Gängen durch Hallen und Gärten. Jean-Jacques Rousseau und Robert Walser – derzeit in der Eröffnungsausstellung Solo Walks im Bündner Kunstmuseum mit Originalmanuskripten vertreten – gehören zu den grossen Wanderern der Literatur. Auf einem Gedankenspaziergang am Mittag streifen wir durch einige Texte von leidenschaftlichen «Schreibgängern».

Oktober 2016

Flandrina von Salis Lyrik

Flandrina von Salis (*1923) pflegt seit über 50 Jahren die japanische Gedichtform des Haiku. In knappen Zeilen und abgezählten Silben leuchten östliches Denken und dezidiert westliche Ausdrucksweise auf, verbinden und durchdringen sich. Der Barockgarten von Schloss Bothmar in Malans, wo von Salis lebt, inspirierte sie. 12 Haiku und ein Tanka finden sich in ihrem jüngsten Buchkunstwerk „Der Buchsbaumgarten“ (Edition Eupalinos). Eine Annäherung an die Lyrikerin und ihre Dichtung.

Auf Hermann Hesses Spuren in Basel

Basel

Auf Hermann Hesses Spuren in Basel

Die Stadt Basel hat in der Biografie Hermann Hesses eine besondere Rolle gespielt. Hier verbrachte er glückliche Kindheitsjahre, legte einen Grundstein für seine Laufbahn als Schriftsteller und lernte zwei seiner Ehefrauen kennen.

 

Wir spazieren zu Basler Orten, an denen Hesse gelebt, gearbeitet und geschrieben hat. Dabei entdecken wir Spuren weltberühmter Texte und unbekannter Werke des Autors.

Samstag, 19. März 2022, 16.00 Uhr / Samstag, 20. August 2022, 17.00

Dauer: 1.5 Stunden - Kosten: CHF 35.– Der Treffpunkt wird bei der Anmeldung bekannt gegeben.

Vergangene Veranstaltungen

Juni 2022

Hermann Hesse in Basel

Basel hat in der Biografie Hermann Hesses eine besondere Rolle gespielt. Hier verbrachte er glückliche Kindheitsjahre, legte den Grundstein für seine Laufbahn als Schriftsteller und lernte zwei seiner Ehefrauen kennen. Basel spiegelt sich in einigen seiner Werke. Eine Entdeckungsreise.

Mai 2022

Regina Ullmann – Ein Porträt

Für Rainer Maria Rilke gehörte die St. Galler Dichterin Regina Ullmann (1884–1961) in eine Reihe mit Matthias Claudius oder Georg Büchner. Andere Berufene sahen in ihr eine Schwester von Robert Walser. Wer war diese Autorin, die im März 1923 in Basel las?

April 2022

Mit Stift und Skalpell – Schreibende Ärzte

Der Autor beschreibt, der Arzt behandelt: die Verbindung dieser beiden Tätigkeiten pflegten berühmte Persönlichkeiten wie Arthur Schnitzler, Gottfried Benn, Alfred Döblin und andere mehr. Was verbindet Arzt und Schriftsteller?

März 2022

«Geistige Brücken» – Radioessays von Ré Soupault

Als Ré Soupault (1901 – 1996) 1948 nach Basel kam, hatte sie schon auf drei Kontinenten gelebt und als Pionierin in den Bereichen Film, Mode und Fotografie gearbeitet. In Basel fand sie ganz zur Sprache: sie übersetzte und verfasste Radioessays. Während drei Jahrzehnten war sie am Rundfunk vertreten. Endlich erscheint eine Auswahl ihrer Arbeiten.

Februar 2022

Baobab Books – Vielfalt ist Programm

Der Basler Verlag Baobab Books hat sich dem Dialog zwischen den Kulturen verschrieben – und stellt dabei das Kinder- und Jugendbuch ins Zentrum. Im Gespräch mit Sonja Matheson wird die Arbeit an diesem einzigartigen Programm und der vielseitigen Vermittlungsarbeit im In- und Ausland vorgestellt.

Januar 2022

Friedrich Dürrenmatt

2021 wurde zeitgleich der 100. Geburtstag und der 30. Todestag von Friedrich Dürrenmatt gefeiert. Zeit für einen Rückblick auf das doppelte Jubiläum des Autors und Malers und dessen turbulente Jahre am damaligen «Stadttheater Basel» in den späten 1940er und 1960er Jahren.

Dezember 2021

51 Jahre Lenos Verlag

Der unabhängige Basler Verlag steht für Schweizer Literatur beidseits des Röschtigrabens, für arabische Literatur, Sachbücher und mehr. Tom Forrer war von Anfang an dabei; ein Gespräch über ein Jubiläumsjahr mit Irritationen, über Höhepunkte, Herausforderungen und Hoffnungen für die Zukunft.

November 2021

Lore Berger

Ein einziges Buch nur hält die Erinnerung an die Basler Autorin Lore Berger (1921 – 1943) wach. Ihr Roman Der barmherzige Hügel erschien kurz nach ihrem Tod. Selten verbinden sich Literatur und Leben auf so verstörende Weise wie in diesem Buch.

Oktober 2021

Wolfgang Borchert

Zweifellos ist das Drama Draussen vor der Tür Borcherts berühmtester Text. Sein eigentliches Vermächtnis aber ist der Friedensappell Dann gibt es nur eins! Er hat ihn 1947 kurz vor seinem Tod im Basler Claraspital verfasst.

September 2021

Anita Siegfried, Blanchefleur

Der Roman Blanchefleur erzählt eine Liebesgeschichte, die in den Wirren des Deutsch-Französischen Krieges 1870 beginnt und bis ans Ende des Jahrhunderts ausgreift. Getragen wird der Roman von starken Frauenfiguren, allen voran von Blanchefleur, der Wirtin der Auberge du Cygne in Belfort. Lesung und Gespräch mit der Autorin.

Juni 2021

Ré Soupault

Die Bauhaus-Schülerin Ré Soupault (1901–1996) arbeitete als Experimentalfilmerin, Modeschöpferin, Fotografin und Journalistin. Sie hatte in Weimar, Berlin, Paris, Tunis und New York gelebt, bevor sie 1948, in einer tiefen Krise, nach Basel kam. Hier fing sie ihr Leben noch einmal ganz neu an, als Übersetzerin und Radioessayistin.

Mai 2021

Adelheid Duvanel

Fern von hier (Limmat Verlag, 2021) versammelt erstmals alle Erzählungen der Basler Autorin Adelheid Duvanel (1936–1996). Die kurzen Texte in radikal poetischer Sprache kreisen oft um versehrte Figuren, denen jedoch erstaunliche Kräfte eigen sind. Eine Autorin ist neu zu entdecken.

November 2020

Dieter Forte

1970 feierte Dieter Forte (1935 – 2019) am Basler Theater einen Welterfolg. Fortan lebte er in Basel. Erst der räumliche und zeitliche Abstand erlaubten es ihm, seine Kindheit und Jugend im kriegszerstörten Düsseldorf in einer Romanfolge zu verarbeiten. Forte starb 2019 in Basel.

Oktober 2020

DADA in Basel

Zürich gilt als die Wiege des Dadaismus. Inspiration aber fand Hugo Ball, der Begründer der Bewegung, auch in Basel. Hier gastierte er zusammen mit Emmy Hennings im Varieté, hier faszinierten ihn die Fasnachtstrommeln. Eine Spurensuche vor Ort 104 Jahre nach DADA.

Februar 2020

Erika Burkart

Erika Burkart starb vor 10 Jahren. Die Lyrikerin und Prosaautorin wohnte fast ihr ganzes Leben lang im alten Elternhaus auf dem Kapf im aargauischen Freiamt. Sie liebte die Natur, arbeitete aber als junge Lehrerin eine Zeit lang in der Stadt, nämlich in Basel. Ein Porträt.

Januar 2020

Renée Brand, Niemandsland

Der Roman von Renée Brand (1900 – 1980), 1940 erschienen, 1995 neu aufgelegt, ist erschreckend aktuell. Die Protagonisten, aus Deutschland geflohen, versuchen im Niemandsland an traditionellen Werten der Humanität festzuhalten. Nach dem Studium in Basel emigrierte die deutsche Autorin 1941 in die USA.

Dezember 2019

Jakob Schaffner, Johannes

Der Roman Johannes ist das Hauptwerk von Jakob Schaffner (1875–1944). Er spiegelt die Internats-erfahrung des Basler Autors im Fürsorgeheim in Beuggen auf der deutschen Seite des Rheins. Der Autor kam wegen seiner politischen Haltung in Verruf, das Buch aber bleibt ein Meisterwerk.

November 2019

Elisabeth Gerter

Mit ihren Romanen Schwester Lisa und Die Sticker etabliert sich Elisabeth Gerter in den 1930er Jahren als gesellschafts- und sozialkritische Autorin. Arbeitslosigkeit, soziale Not und die Emanzipation der Frau bleiben ihre literarischen Themen. Sie stirbt 1955 in Riehen.

Oktober 2019

Carl Spitteler

Carl Spitteler, 1845 in Liestal geboren, erhielt vor genau 100 Jahren als bisher einziger Schweizer Autor den Literaturnobelpreis. Ausgezeichnet wurde er für sein Versepos Olympischer Frühling, doch es sind andere Texte, die uns heute noch zu faszinieren vermögen.

Juni 2019

Rhein & Hafen literarisch

Im Basler Rheinhafen riecht es nach Meer. Lastkähne und Lagersilos, Kräne und Kneipen wecken Fernweh und gehören zum literarischen Inventar – und der Rhein natürlich auch. Die Textauswahl reicht von Hansjörg Schneider über Adelheid Duvanel, Dieter Roth u.a. bis zum Fisch-Küchenkalender.

Mai 2019

Leny Bider

Julie Helene Bider aus Langenbruck BL wurde nur 25 Jahre alt. Sie entwarf Mode und führte an der Bahnhofstrasse in Zürich ein Atelier, war Schauspielerin und begleitete ihren Bruder Oskar auf waghalsigen Flügen. Ein Roman von Margrit Schriber porträtiert diese junge, lebensdurstige Frau.

April 2019

Gottfried Keller

In Basel sind eine Strasse und ein Schulhaus nach ihm benannt. In einem vergessenen Gedicht verteidigt er einen Basler Juristen, der als Revoluzzer verunglimpft wird. Gibt es weitere Verbindungen von Gottfried Keller (1819 – 1890), dessen 200. Geburtstag gefeiert wird, zu Basel?

März 2019

Goethe in Basel

1775 macht der junge Goethe in Basel Halt. Er flaniert in der Werthertracht durch die Stadt und lässt sich die berühmte Kunstsammlung zeigen. Nur vier Jahre später führt er seinen Vorgesetzten, Herzog Carl August von Sachsen-Weimar, an diesen Ort. Er stellt ihm ausserdem wichtige Basler Handelsherren vor.

Februar 2019

Else Lasker-Schüler

Über Basel reist Else Lasker-Schüler 1933 in die Schweiz ein. Die 64-Jährige ist auf der Flucht vor den Nationalsozialisten. Doch die angesehene Lyrikerin und Kleist-Preisträgerin ist nicht willkommen. Die Fremdenpolizei nötigt sie 1939 zur definitiven Ausreise.

Januar 2019

Bahnhofsprosa

Eine Stadt mit drei Bahnhöfen – das schlägt sich auch in der Literatur nieder. Ilma Rakusa schreibt über glückliche und traurige Begegnungen am Basler Bahnhof, Kurt Tucholsky denkt am Badischen Bahnhof an den Krieg, andere verführt der Ort zu Texten übers Wegfahren und Heimkehren.

Juni 2018

Anna Grigorjewna Dostojewskaja

Getarnt als Hochzeitsreise war Fjodor Dostojewski mit seiner jungen Braut 1867 vielmehr auf der Flucht vor Gläubigern und der Familie. Anna Grigorjewna führte ein Reisetagebuch, das amüsante und aufschlussreiche Einträge zum Aufenthalt in Basel enthält. Vor 100 Jahren starb Dostojewskis zweite Frau.

Mai 2018

Schwabe Verlag Basel

Kurz nach Erfindung des Buchdrucks gründete Johannes Petri in Basel seine Druckoffizin. Daraus ging der Schwabe Verlag hervor. Seit 1488, also seit 530 Jahren, wird ohne Unterbruch produziert. Die Geschichte des ältesten Druck- und Verlagshauses der Welt ist faszinierend und bewegend zugleich.

April 2018

Friederike Kretzen

Der Roman Schule der Indienfahrer wurde mit dem Schweizer Literaturpreis 2018 ausgezeichnet. Das Buch erzählt vom Aufwachsen in der Nachkriegsgeneration in Westdeutschland – und von der Sehnsucht beim Blick zurück auf jene Zeit. Ein Gespräch mit der Autorin, die seit 35 Jahren in Basel lebt.

März 2018

Regina Ullmann

Rainer Maria Rilke stellte die St. Galler Dichterin Regina Ullmann (1884 – 1961) in seiner Wertschätzung neben Georg Büchner und Matthias Claudius. Andere Berufene sehen in ihr eine Schwester von Robert Walser. Wer war diese Autorin, die im März 1923 in Basel las?

Februar 2018

Fasnacht

Fasnacht in der Literatur: Guido Bachmann schildert eine Fasnachtsapokalypse, Alex Capus beschreibt die böse Fasnacht zu Basel, und Urs Widmer erinnert sich mit Wehmut an den Ändstraich. Bertolt Brechts Theaterstück Fasnachtstotentanz blieb leider Projekt.

Januar 2018

Wolfgang Borchert

Zweifellos ist das Drama Draussen vor der Tür Borcherts berühmtester Text. Sein eigentliches Vermächtnis aber ist der Friedensappell Dann gibt es nur eins! Er hat ihn 1947 kurz vor seinem Tod im Basler Claraspital verfasst.

Dezember 2017

Rainer Maria Rilke in Basel

In den Jahren 1919/1920 hielt sich Rilke wiederholt in Basel auf. Er gab Lesungen, war bei wohlhabenden Familien zu Gast und schloss Freundschaften in manche Richtungen: so nahm er an spiritistischen Sitzungen im Wenkenhof in Riehen ebenso teil wie an einem Atelierfest von Niklaus Stoecklin.

November 2017

Flandrina von Salis

Die Bündner Lyrikerin (1923-2017) war eine Pionierin des deutschsprachigen Haiku. Der Buchsbaumgarten ist eine Hymne auf diese japanische Gedichtform wie auf den elterlichen Schlossgarten Bothmar in Malans. Ihr Bezug zu Basel? Sie war 25 Jahre lang die Privatsekretärin des Dirigenten Paul Sacher.

Oktober 2017

Hermann Kesten

Hermann Kesten (1900–1996) ist ein Monument der deutschen Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts. Die letzten Jahre seines wechselvollen Lebens verbrachte er in Basel. Albert M. Debrunner lernte ihn kennen und hat die erste Biographie über Kesten geschrieben. Sie liest sich wie ein Roman.

Juni 2017

Emma & Georg Herwegh

Ein Gedicht auf die Freiheit stand am Beginn ihrer Liebe. Emma & Georg Herwegh kämpften mit Feder und Pistole auf der Strasse und im Salon. Die Revolution war ihr gemeinsames Anliegen, das Exil – u.a. in Liestal – die Folge. Am 200. Geburtstag wird an das Paar erinnert.

April 2017

Frühling in Basel

Wenn in Basel der Frühling besungen wird, sind neben lyrischen auch aufmüpfige, heimatselige oder verträumte Töne zu vernehmen. Eine Einstimmung auf die Jahreszeit mit Texten von Werner Lutz, Ingeborg Kaiser, Dieter Fringeli, Siegfried Lang und anderen.

März 2017

Marco Polos Koffer

Rainer Brambach und Jürg Federspiel haben nicht nur zusammen getrunken, sondern auch gedichtet. Den Regeln eines Kinderspiels folgend schrieben sie gemeinsam Gedichte, Balladen und Geschichten. Diese erschienen 1968 unter dem Titel Marco Polos Koffer.

Februar 2017

Elisabeth Gerter

Mit ihren Romanen Schwester Lisa und Die Sticker etabliert sich Elisabeth Gerter in den 1930er Jahren als gesellschafts- und sozialkritische Autorin. Arbeitslosigkeit, soziale Not und die Emanzipation der Frau bleiben ihre literarischen Themen. Sie stirbt 1955 in Riehen.

Januar 2017

Ulrich Becher

Murmeljagd heisst der fulminante Roman von Ulrich Becher, der zum grossen Teil im Engadin spielt. Aus Berlin flieht der deutsch-jüdische Autor 1933 über Österreich nach Übersee. Ab 1954 lebt er bis zu seinem Tod 1990 als «Dauergast» in Basel.

Dezember 2016

Erasmus von Rotterdam

Basel feiert die Drucklegung des «Novum Instrumentum» vor 500 Jahren – Erasmus ist in aller Munde. Doch wer kennt seine Texte? Eine Annäherung an den berühmten Humanisten über die Lektüre einiger Perlen aus seinem Werk.

November 2016

Lore Berger

Ein einziges Buch nur hält die Erinnerung an Lore Berger (1921 – 1943) wach. Ihr Roman Der barmherzige Hügel erschien kurz nach ihrem Tod. Selten verbinden sich Literatur und Leben auf so verstörende Weise wie in diesem Buch.

Oktober 2016

Heiner Koechlin

Vor 20 Jahren starb Heiner Koechlin. Sein Antiquariat am Spalenberg trägt noch immer seinen Namen. Wer war dieser Basler, der sein Leben lang für soziale Anliegen kämpfte, alle Vorlesungen von Karl Jaspers besuchte und Albert Camus nach Basel holen wollte?

Juni 2016

Auf der Durchreise

Unterwegs in die Berge oder in den Süden ist Basel seit jeher Etappenort. Unterschiedlich freundlich sind die Zeugnisse der Reisenden, die hier Halt machten: Heinrich von Kleist, Jean-Jacques Rousseau, Fjodor Dostojewski, Annette Kolb und andere mehr kommen zu Wort.

Mai 2016

Adelheid Duvanel

Die Basler Autorin, deren Werk mit demjenigen von Robert Walser und Regina Ullmann verglichen wird, starb vor 20 Jahren. Ihre Prosaminiaturen und Erzählungen um meist versehrte Figuren gilt es weiterhin zu entdecken.

April 2016

DADA in Basel

100 Jahre DADA – auch in Basel. Hugo Ball und Emmy Hennings, Hans Arp, die Tänzerin Katja Wulff und nicht zuletzt Jean Tinguely legten dadaistische Spuren in Basel. Und Kurt Schwitters trug sein berühmtes Gedicht An Anna Blume in einer Basler Villa vor.

März 2016

50 Jahre Frauenstimmrecht in Basel

Frauenrechtlerinnen wie Meta von Salis und Iris von Roten, streikende Lehrerinnen und mutige Pfarrerinnen machten es möglich: Der Kanton Basel-Stadt gehörte zu den ersten Kantonen, die das Frauenstimmrecht einführten.

Februar 2016

Fasnacht

Fasnacht in der Literatur: Guido Bachmann schildert eine Fasnachtsapokalypse, Alex Capus beschreibt die böse Fasnacht zu Basel. Und Bertolt Brecht arbeitete nach seinem ersten Morgestraich an einem Theaterstück Fasnachtstotentanz – leider blieb es Projekt.

Januar 2016

Rainer Brambach

Rainer Brambach, 1917 in Basel geboren, war Maler, Gärtner, Torfstecher, als er Günter Eich kennen lernte und seine ersten Gedichte schrieb. Seine Lyrik lebt von einem sinnlichen, direkten Bezug zur Natur und einer unprätentiösen Sprache.

Dezember 2015

Das Bichtigerhus – wo sich Schriftsteller, Künstlerinnen und Verliebte die Klinke in die Hand gaben

Im gotischen Pfarrhaus des ehemaligen Klingental-Klosters kreuzten sich vor 100 Jahren die Wege verschiedenster Persönlichkeiten: Hermann Hesse warb bei seinen späteren Schwiegereltern Theo und Lisa Wenger um deren Tochter Ruth. Auch Cécile Ines Loos und Meret Oppenheim gingen hier ein und aus – und alle hatten persönlich miteinander zu tun.

November 2015

Werner Lutz – Ich brauche dieses Leben

Unter diesem Titel legte Werner Lutz mit 50 Jahren seinen Erstling vor. Seither brauchen wir seine Gedichte. Sie erschliessen uns in knappen Worten die Welt, lenken unseren Blick, öffnen unser Herz. In diesem Herbst feiert der Dichter und Maler seinen 85. Geburtstag.

Oktober 2015

Die Welt der Thea Sternheim

Thea Sternheim (1883-1971) liess sich mit 80 Jahren in Basel nieder. Ein turbulentes Leben zwischen Luxus und Armut, in verschiedenen Ländern und im Exil, lag hinter ihr. In ihren faszinierenden Tagebüchern spiegeln sich die persönlichen wie die zeitgeschichtlichen Katastrophen ihres Jahrhunderts – und auch der Basler Alltag ihrer letzten acht Lebensjahre.

Lesezirkel: Familie

Basel

Lesezirkel: Familie

Vier Bücher – vier Varianten zum Thema Familie. Bleiben oder weggehen? Einen Neuanfang wagen? Dem persönlichen Glück oder der moralischen Verantwortung folgen? Die Figuren dieser aktuellen Romane treiben die gleichen Fragen um, die in der Literatur immer wieder aufs Neue verhandelt werden. Zum Aufbruch in etwas Unbekanntes gehört die Gegenbewegung: das Zurückgeworfen-Werden auf sich selbst, die Befragung des eigenen Weges. In den vier Büchern begegnen wir mindestens so vielen Fragen wie Antworten und damit viel Stoff für den Austausch im Gespräch.

 

Näher Infos finden Sie hier

 

Literaturangaben:

16. August 2021 – Pascale Kramer. Eine Familie. Rotpunktverlag (Hardcover), 2019, 192 Seiten

13. September 2021 – Marie-Hélène Lafon. Die Annonce. Rotpunktverlag (Hardcover), 2020, 176 Seiten

11. Oktober 2021 – Judith Hermann. Daheim. S. Fischer (Hardcover), 2021, 192 Seiten

15. November 2021 – Anne Weber. Annette, ein Heldinnenepos. Verlag Matthes & Seitz 2020 (keine TB-Ausgabe), 208 Seiten

 

Ort: Literaturhaus Basel
Leitung: Martina Kuoni, Germanistin und Literaturvermittlerin, Basel

 

Kosten: für Mitglieder von LiteraturBasel* CHF 120.-, für Nichtmitglieder CHF 160.-

Anmeldung: Über das Anmeldeformular des Literaturhaus Basel, über info@literaturhaus-basel.ch oder unter +41 (0)61 261 29 50

Anmeldeschluss: Sonntag, 25. Juli 2021 → Ihre Anmeldung ist verbindlich.

Montag, 16. August / 13. September / 11. Oktober / 15. November 2021, 19.00 – 21.00 Uhr, Literaturhaus Basel

Ré Soupault – Streifzug nach Basel (SRF Kulturclub)

Basel

Ré Soupault – Streifzug nach Basel (SRF Kulturclub)

Auf diesem Streifzug durch Basel bringen Ihnen Martina Kuoni und Manfred Metzner Ré Soupault auf vielfältige Weise nahe. Nach einem Spaziergang auf Spuren der Künstlerin in der Basler Altstadt und einem Mittagessen folgt ein Gespräch über Ré Soupault, ihre vielfältige Arbeit sowie die Umstände der aktuellen Ausstellung. Nach einer kurzen Kaffeepause besucht die eine Hälfte der Gäste anschliessend die Ausstellung unter Führung von Manfred Metzner, die andere Gruppe hört eine Lesung aus der eben erschienenen Publikation zu Ré Soupaults Zeit in Basel. Nach dem Wechsel der Gruppen endet das Programm gegen 17.15 Uhr.

Konzipiert und organisiert wird der Tag von Martina Kuoni, Germanistin und Literaturvermittlerin.

 

Das Reiseprogramm:

Individuelle An- und Rückreise

10.30 Uhr: Begrüssung Eingang Theater Basel (vis-à-vis vom Tinguely-Brunnen). Spaziergang auf Spuren von Ré Soupault in der Basler Altstadt (Martina Kuoni)

12.30 Uhr: Mittagessen in der italienischen Trattoria Aroma

14.30 Uhr: Gespräch der Ausstellungskuratoren Martina Kuoni und Manfred Metzner

15.15 Uhr: Kaffeepause

15.45 Uhr: Besuch der Ausstelllung/Lesung

ca. 17.15 Uhr: Ende der Veranstaltung

 

Nähere Infos finden Sie hier

 

Anmeldung bis 20. Juli 2021

Pauschalpreis pro Person: CHF 145.– (inkl. Mittagessen und Kaffeepause)

 

Für eine Teilnahme an dieser Veranstaltung ist eine Mitgliedschaft im SRF Kulturclub erforderlich.

Freitag, 20. August 2021, 18.00 Uhr, Basel

Am Fluss – z’Basel an mym Rhy Kopieren

Basel

Am Fluss – z’Basel an mym Rhy

Mitten durch Basel fliesst der Rhein. Sein Knie bestimmt die Ansicht der Stadt, sein Wasser bestimmt deren Alltag. Rheinabwärts von der Papiermühle im St. Albantal bis zum Getreidesilo im Hafen führt der beschauliche Spaziergang, mal am rechten, mal am linken Ufer oder auch auf dem Fluss, vielleicht mit den Füssen im Wasser. Zwischen Buvetten und Rhybadhüsli, Fischergalgen und Parkanlagen begegnen wir Autor/innen, die das Wasser lieb(t)en: Johann Peter Hebel, Adelheid Duvanel, Jürg Federspiel, Werner Lutz und anderen mehr. Wechselnde Gerüche und Geräusche, botanische Entdeckungen, überraschende Aussichten und Einsichten säumen den Weg am Wasser. Gewissermassen als Fangleine oder Köder dient die Literatur: Texte über den Rhein im Speziellen und das Wasser im Allgemeinen, über Fische und Wasserleichen, Matrosen, Brücken und die Sehnsucht nach dem Meer. 
Mit Imbiss und Fährifahrt, Textlektüre und Lesung (11.00 bis 17.30 Uhr)

Datum noch unbestimmt