Ausstellung: Universitätsbibliothek Basel, 20. Mai bis 15. September 2021

 

Ré Soupault – «Es war höchste Zeit …»

eine Avantgarde-Künstlerin in Basel

Ré Soupault in Basel, Selbstporträt, 1950 © 2021, ProLitteris, Zurich

 

Von Mai bis September 2021 widmete LITERATURSPUR in der Universitätsbibliothek Basel der Künstlerin Ré Soupault eine Ausstellung.

 

1901 als Meta Erna Niemeyer in Pommern geboren, erfand sich Ré Soupault in ihrem Leben mehr als einmal neu. Die Bauhaus-Schülerin wurde Teil der Avantgarde in Berlin, Mode-Designerin in Paris, Fotografin in Tunis, Journalistin in New York – und nach Jahren des Exils Übersetzerin und Radio-Essayistin in Basel und Paris. In ihrem Leben spiegeln sich exemplarisch die Schwierigkeiten einer nach Unabhängigkeit strebenden Frau im 20. Jahrhundert, ebenso wie die politischen Verwerfungen der Epoche.

 

Die Ausstellung folgte den zentralen Bereichen von Ré Soupaults Leben und Schaffen. Ein besonderes Gewicht wurde auf die Lebensumstände ihrer Basler Jahre von 1948 bis 1958 gelegt. Begleitet wurde die Ausstellung von einem umfangreichen Rahmenprogramm mit Spaziergängen, Vorträgen, Präsentationen und der Uraufführung eines Filmessays über Soupault von Susan Chales de Beaulieu.

 

Die Recherche für die Ausstellung fand Eingang in das Buch Ré Soupault – «Es war höchste Zeit …». Eine Avantgarde-Künstlerin in Basel 1948 bis 1958, welches im August 2021 beim Verlag Das Wunderhorn erschienen ist. Herausgegen von den Ausstellungskuratoren Martina Kuoni und Manfred Metzner beleuchtet es Soupaults Basler Jahre.

 

Co-Kuratoren:

Martina Kuoni, Germanistin lic. phil. I, LITERATURSPUR, Basel
Manfred Metzner, Verleger Wunderhorn Verlag und Nachlassverwalter von Ré Soupault, Heidelberg

 

Gestaltung:
Ursula Gillmann, atelier gillmann + co gmbh, Basel

 

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>> Link zum Buch <<

 

Über dieses Buch

Als Ré Soupault 1948 aus den USA mittellos nach Europa zurückkehrte, fand sie in Basel eine neue Bleibe. Sie hatte von der Schweizer Büchergilde den Auftrag bekommen, Romain Rollands Kriegstagebücher ins Deutsche zu übersetzen. Bis 1958 lebte sie in Basel. In ihrer Basler Zeit wurde sie zur Übersetzerin, Schriftstellerin und Herausgeberin von Märchensammlungen.

 

Parallel dazu begann sie mit dem Schreiben von Radio-Essays, für schweizerische und deutsche Rundfunkanstalten (u. a. Radio Basel, Radio Zürich, SWR, HR, BR, Süddeutscher Rundfunk, Radio Bremen, Freier Sender Berlin).

 

Anhand von Manuskripten, Briefen, Tagebucheinträgen, Radiobeiträgen, Filmen und Fotografien schafft das Buch zur Ré Soupault-Ausstellung ein eindrucksvolles Bild von Ré Soupaults Leben und Wirken in Basel.

 

Mit Beiträgen von Martina Kuoni, Sabine Kubli, Manfred Metzner, Roger Wirz.

Erhältlich bei: Pep + No Name und Orell Füssli Basel

Presse

Baseler Mansardenexistenz. Ré Soupault: Bis in die 1950er Jahre hinein führte sie die Mansardenexistenz einer Entwurzelten …

der Freitag 23.08.2021

 

Ré Soupault: Ein Leben für die Freiheit in Kunst, Form und Geist.

bz Basel 16.06.2021

 

Lebenshungrige Avantgardistin.

pdf Weltwoche Nr. 23.21 14.06.2021

 

Kreativ, klug und engagiert. Die Künstlerin Ré Soupault wird mit einer Ausstellung gewürdigt.

pdf ProgrammZeitung Mai 2021

 

Höchste Zeit zur Wiederentdeckung. Ausstellung über Ré Soupault.

pdf SpaleZyting Mai 2021

 

Radiobeitrag über die Ausstellung «Ré Soupault – ‹Es war höchste Zeit …›. Eine Avantgardekünstlerin in Basel»

Ab Minute 14:20

SRF Kultur kompakt 26.05.2021

 

Eine Avantgardekünstlerin in Basel.

pdf Basler Zeitung 25.05.2021

 

«Ré Soupault – ‹Es war höchste Zeit …›. Eine Avantgardekünstlerin in Basel»

UB Basel Blog 13.04.2021